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MINT -
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Komm, mach M.I.N.T. |
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Wissenschaftliche Studien gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2013 330.000 Akademikerinnen und Akademiker fehlen werden, davon allein rund 70.000 aus dem Bereich der Naturwissen- schaften und rund 85.000 aus den Ingenieurwissenschaften. Angesichts dieses Fachkräfte- mangels können wir es uns nicht leisten, auf das Potential von Frauen zu verzichten. Vielmehr muss das Potenzial von Frauen für naturwissenschaftlich-technische Berufe mobilisiert werden: Immer mehr junge Frauen erwerben schon in der Schule hervorragende Qualifikationen für technische und naturwissenschaftliche Berufe. Sie sind so gut ausgebildet wie nie zuvor und bringen großes Interesse für Technik und Naturwissenschaften mit. Dennoch sind die MINT-Studiengänge und -Berufe für junge Frauen offensichtlich nicht attraktiv genug - oder sie unter- schätzen ihre Talente und trauen sich die MINT-Studiengänge nicht zu.
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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat daher gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft eine Initiative gestartet, um deutlich mehr junge Frauen für die Zukunftsberufe in den MINT-Bereichen zu gewinnen. In einem gemeinsam unterschriebenen Memorandum haben sich die über 40 Paktpartner auf folgende Ziele geeinigt:
• Gezielte Ansprache der technisch begabten und interessierten Schülerinnen.
• Erhöhung des Anteils der Studienanfängerinnen in naturwissenschaftlich-technischen Fächern
auf mindestens europäisches Niveau.
• Erhöhung des Frauenanteils bei Neueinstellungen im MINT-Bereich mindestens auf den
Frauenanteil bei den Hochschulabsolventen.
• Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen sowohl bei den Hochschulen und
außeruniversitären Forschungseinrichtungen als auch in den beteiligten Unternehmen.
Unter dem Motto "Komm, mach MINT" soll aufgezeigt werden, wie die heutige MINT-Berufswelt aussieht und welche Chancen sich für Frauen eröffnen. Die Beiträge der einzelnen Partner reichen dabei vom Ausbau bestehender Kooperationen über neue Akzentuierungen bis hin zu neuen Kooperationen. Erfolgreiche Ansätze sollen in andere Regionen und Institutionen transferiert werden.
Eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit wird den Pakt ergänzen und u. a. in einer Aktionslandkarte alle Angebote transparent machen. Das BMBF unterstützt den Pakt mit drei Millionen Euro im Jahr.
Quelle:
Bundesministerium
für
Bildung
und
Forschung |
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