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Bildungs & Karrierenews

Die aktuellsten Nachrichten zum Thema Bildung & Karriere

In eigener Sache: Der BildungsSPIEGEL wird nicht mehr aktualisiert
Nach über zehn Jahren hat der BildungsSPIEGEL seine Arbeit eingestellt. Nach vielen Jahren der Informationsbeschaffung und -aufbereitung aus den Bereichen Weiterbildung, Personalentwicklung und Bildungspolitik haben wir die redaktionelle Arbeit am 01.01.2012 eingestellt.




Jahresrückblick: Das Bildungs- und Forschungsjahr 2011 in Zahlen
Nach einer Übersicht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Rund 300.000 Menschen, die bereits in Deutschland leben, können vom neuen Anerkennungsgesetz profitieren. Durch das Gesetz wird für die 350 Ausbildungsberufe im dualen Ausbildungssystem erstmals ein Rechtsanspruch auf eine Gleichwertigkeitsprüfung der ausländischen Berufsabschlüsse mit den deutschen Abschlüssen geschaffen.




Baden-Württemberg: »Bündnis für Lebenslanges Lernen« soll Stellenwert der Weiterbildung ausbauen
»Bündnis für Lebenslanges Lernen« nimmt Arbeit auf. Das »Bündnis für Lebenslanges Lernen« von Landesregierung und Trägern der Weiterbildung hat in der vergangenen Woche seine Arbeit aufgenommen. »Wir wollen den Stellenwert der Weiterbildung ausbauen. Das Bündnis für Lebenslanges Lernen wird dazu wichtige Impulse liefern«, sagten Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer und Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid. Im Laufe der Legislaturperiode solle ein Weiterbildungspakt geschlossen werden. Das Bündnis wird sich vor allem mit den Empfehlungen der Landtags-Enquetekommission »Fit fürs Leben in der Wissensgesellschaft – berufliche Schulen, Aus- und Weiterbildung« befassen. Aus diesen Empfehlungen sollen konkrete Maßnahmen und Projekt entwickelt werden.




IAB: Guthaben auf den Arbeitszeitkonten wieder deutlich höher
IAB legt Tabelle zur Entwicklung aller Komponenten der Arbeitszeit vor. Die temporäre Verkürzung der Arbeitszeit, welche die Wucht der großen Rezession in den Jahren 2008 und 2009 größtenteils abgefedert hatte, ist inzwischen zu guten Teilen aufgeholt. Das geht aus Zahlen hervor, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) noch in der vergangenen Woche veröffentlichte. Der Abbau der Guthaben auf den Arbeitszeitkonten vom vierten Quartal 2008 bis zum ersten Quartal 2010 beispielsweise sei mittlerweile zu mehr als der Hälfte wieder ausgeglichen.




EU-Arbeitsmarkt III/2011: Erwerbstätigenzahl um 0,1 Prozent gefallen
Erste Schätzung für das Quartal III/2011: +0,2 Prozent bzw. -0,1 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2010. Die Zahl der Erwerbstätigen fiel im dritten Quartal 2011 sowohl im Euroraum (ER17) als auch in der EU27 um 0,1% gegenüber dem Vorquartal. Dies geht aus vorläufigen Schätzungen im Rahmen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen hervor, die von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht werden. Im zweiten Quartal 2011 stieg die Beschäftigung im Euroraum um 0,2% und in der EU27 um 0,1%. Diese Zahlen sind saisonbereinigt.




Zweiter Gender Budgeting-Bericht
GENDER BUDGETING IM ESF-BUND - BERICHT ÜBER DAS FÖRDERJAHR 2010. Die Agentur für Gleichstellung im ESF legt den zweiten Gender Budgeting-Bericht über das Förderjahr 2010 vor. Er enthält unter anderem Zahlen zu Teilnahmen und Mittelverteilungen nach Geschlecht in den teilnahmebezogenen Programmen. Außerdem wird auf die Pro-Kopf-Ausgaben nach Geschlecht und Frauenanteile nach Programmvolumen eingegangen. Die geschlechterdifferenzierte Aufteilung der Teilnahmen und Ausgaben wird erstmals auch unter dem Gesichtspunkt der Bagatellförderungen, des Alters und des Bildungsstands ermittelt. Berechnet wird zudem der Anteil der auf Gleichstellung ausgerichteten Programme am Gesamtvolumen der Förderung.




Änderungen beim Gründungszuschuss treten in Kraft
Nach einer Mitteilung der Bundesagentur für Arbeit. Das Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt wurde heute im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die meisten Änderungen werden erst im kommenden Jahr wirksam. Es gibt allerdings eine Ausnahme: Die Änderungen beim Gründungszuschuss treten bereits morgen (28. Dezember) in Kraft.




Noch eine Woche: Zum 31.12.2011 stellt der BildungsSPIEGEL sein Erscheinen ein
Nach über zehn Jahren wird der BildungsSPIEGEL seine Arbeit einstellen. Nach vielen Jahren der Informationsbeschaffung und -aufbereitung aus den Bereichen Weiterbildung, Personalentwicklung und Bildungspolitik werden wir die Herausgabe des BildungsSPIEGELS zum 31.12.2011 einstellen.




Deutscher Weiterbildungstag 2012
Nun ist es fest in den Planungen: der »Deutsche Weiterbildungstag« geht in die vierte Runde. Es ist entschieden: Der 4. Deutsche Weiterbildungstag findet am 21. September 2012 statt! Darauf einigten sich die derzeit 15 Veranstalter des Deutschen Weiterbildungstages bei ihrer konstituierenden Sitzung in Berlin.




Weiterbildung: Wichtig, aber nicht immer karrierefördernd
Neuer Beitrag zum Nutzen der Weiterbildung. Weiterbildung wirkt sich nicht kurzfristig, sondern nur langfristig auf die berufliche Karriere aus. Dies belegen empirische Studien zum Einfluss von Weiterbildung auf den beruflichen Aufstieg und das Einkommen von Hochschulabsolventen, die in den Beiträgen zur Hochschulforschung veröffentlicht sind. Weitere Themen sind die Positionierung der deutschen Hochschulen auf dem stetig wachsenden Markt der Weiterbildungsangebote, die aktuellen Herausforderungen durch nicht-traditionelle Studierende sowie der Stellenwert des lebenslangen Lernens im internationalen Vergleich.




EU-Kommission erleichtert Stellensuche in ganz Europa
Modernisierung der EU-Richtlinie über Berufsqualifikationen erleichtert qualifizierten Berufstätigen die Stellensuche in ganz Europa. Angesichts des in vielen EU-Mitgliedstaaten zu verzeichnenden Rückgangs der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter wird mit einem Anstieg der Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften auf über 16 Millionen bis 2020 gerechnet. Damit Europa diesen Bedarf decken kann, müssen Lücken beim Arbeitskräftemangel geschlossen werden – beispielsweise durch mobile und gut ausgebildete Berufstätige aus anderen EU-Mitgliedstaaten. Sie können von zentraler Bedeutung für das Wachstum sein – allerdings nur dann, wenn sie ohne weiteres dorthin gehen können, wo es Arbeitsplätze gibt. Dafür müssen ihre Qualifikationen in der gesamten EU schnell, einfach und zuverlässig anerkannt werden. Aus diesem Grund hat die Kommission gestern einen Vorschlag zur Modernisierung der Richtlinie über Berufsqualifikationen angenommen....




Das ändert sich 2012 im Arbeits- und Sozialrecht
Welche Änderungen ab 2012 inkrafttreten werden, und was man hierzu wissen muss. Übersicht über die wesentlichen Änderungen und Neuregelungen, die zum 1. Januar bzw. zum Jahresbeginn 2012 im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wirksam werden.




Arbeitsmarkt: Die meisten Jobs werden über persönliche Kontakte besetzt
Gut jede siebte Stelle wird über die Arbeitsagenturen besetzt, knapp jede siebte Stelle über Stellenbörsen im Internet. Knapp ein Viertel aller im Jahr 2010 neu besetzten Stellen wurde über die Nutzung persönlicher Kontakte vergeben. Ein weiteres Viertel entfiel auf Stellenangebote in Zeitungen und Zeitschriften. Dies geht aus einer Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Gut jede siebte Stelle wird über die Arbeitsagenturen besetzt, knapp jede siebte Stelle über Stellenbörsen im Internet. Private Arbeitsvermittler, Inserate Arbeitsuchender und die Auswahl aus Leiharbeiternehmern spielen dagegen eine vergleichsweise untergeordnete Rolle.




Bildungsbenachteiligte Erwachsene: Was braucht es, damit sie gut lernen können?
Zu einer qualitativ-empirischen Forschungsarbeit von Monika Kastner. Wenn die Schullaufbahn nicht wie gewünscht verläuft, müssen Kompetenzen oft später im Erwachsenenleben erworben werden. Monika Kastner, Bildungswissenschaftlerin an der österreichischen Alpen-Adria-Universität, untersuchte Inhalte und Rahmenbedingungen der Basisbildungskurse, die für diesen Zweck angeboten werden.




InfoWeb Weiterbildung baut Angebot deutlich aus
Fünf neue Datenbanken an die Metasuchmaschine angebunden. Das InfoWeb Weiterbildung (IWWB.de) hat das Netzwerk der Partnerdatenbanken seiner Metasuchmaschine, die täglich über eine Million Weiterbildungsangebote zur Recherche zur Verfügung stellt, im Jahr 2011 deutlich ausgebaut. Insgesamt fünf neue Partner sind hinzugekommen, deren Weiterbildungsdatenbanken nun auch über das IWWB recherchierbar sind. Bereits 2010 war das Netzwerk um vier neue Partnerdatenbanken erweitert worden.




[Standpunkt] Mit Status-Intelligenz und einem professionellen Status-Spiel punkten
Ein Beitrag aus unserer »Standpunkt«-Reihe. Um die Karriere zu beflügeln, reicht es nicht, Mitglied in Netzwerken zu sein. Die Netzwerke müssen auch als Plattform genutzt werden, um sich darzustellen und zu positionieren. Sieben Tipps, wie Sie es schaffen, die gewünschte Aufmerksamkeit zu gewinnen – ohne aufdringlich zu wirken.




EU-Arbeitsmärkte: Sind unsichere Verträge der Preis für mehr Beschäftigung?
Arbeitsmarktentwicklung in zehn EU-Ländern vor der Krise: Mehr Chancen auf einen Job, aber auch mehr befristete Verträge. Die Job-Chancen von Arbeitslosen sind in vielen Ländern Europas zwischen 1997 und 2008 gestiegen. Das zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). In der Mehrzahl der zehn untersuchten Länder, so auch in Deutschland, haben mehr Erwerbslose eine Beschäftigung aufgenommen, ohne dass gleichzeitig mehr Menschen wieder arbeitslos wurden. Allerdings erhielten in vielen Ländern mehr Arbeitnehmer nur einen befristeten Vertrag.




Studie zur Manager-Weiterbildung: Fast alle wollen mitmachen
Hauptmotiv zur Teilnahme ist die Verbesserung der Führungskompetenzen. Management-Weiterbildungsangebote stoßen auf großes Interesse. Laut einer Studie der Mannheim Business School erklärten über 90 Prozent der Befragten, dass sie eine Weiterbildung in Erwägung zögen - unabhängig von ihrer jeweiligen Hierarchieebene.




Onliner: Anteil der Internetnutzer in der EU soll bis 2015 auf 85 Prozent steigen
Fast ein Viertel der Personen in der EU27 im Alter von 16-74 Jahren haben noch nie das Internet genutzt. Für viele Menschen scheint es heutzutage unvorstellbar ohne Internet zu leben, jedoch gibt es einen geringer werdenden, jedoch nicht zu vernachlässigenden, Teil der EU-Bevölkerung, der noch nie das Internet genutzt hat. In der EU27 hatten im ersten Quartal 2011 nahezu drei Viertel der Haushalte Zugang zum Internet, verglichen mit fast der Hälfte der Haushalte im ersten Quartal 2006. Der Anteil der Haushalte mit einer Breitbandverbindung hat sich zwischen den Jahren 2006 und 2011 mehr als verdoppelt und erreichte im Jahr 2011 einen Anteil von 68%, gegenüber 30% im Jahr 2006. Im selben Zeitraum verringerte sich der Anteil der Personen im...




Enquetekommission »Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität«: Bürgern »kreatives Schaffen« ermöglichen
Philosophin Martha Nussbaum: Bürger sollen befähigt werden, »ihre persönlichen Potenziale zu verwirklichen«. Deutliche Kritik an der Ausrichtung der Politik auf das Wirtschaftswachstum übte die US-amerikanische Philosophin Martha Nussbaum am Mittwochnachmittag vor der Enquetekommission »Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität«. Aus Sicht der Wissenschaftlerin aus Chicago sagt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Messgröße für gesellschaftliches und individuelles Wohlergehen zu wenig aus über den wahren Reichtum eines Staates. Entscheidend für die Ermittlung des Wohlstandsniveaus einer Nation sei vielmehr, welche Möglichkeiten sich den Bürgern für ein aktives und kreatives Schaffen böten – was Nussbaum im sogenannten »Fähigkeitenansatz« (capability approach) zusammenfasste.




Zweite Runde Qualitätspakt Lehre: 102 Hochschulen erhalten insgesamt rund 400 Mio. Euro
Die Entscheidung über die Förderung der Anträge wurde durch ein Auswahlgremium unter Vorsitz von Prof. Dr. Karin Donhauser (HU Berlin) getroffen. Gute Nachricht für insgesamt 102 Universitäten, Fachhochschulen und Kunst- und Musikhochschulen: Sie erhalten bis 2016 rund 400 Millionen Euro Fördermittel des Bundes zur Verbesserung von Studienbedingungen und Lehrqualität. Dieses Ergebnis der zweiten Runde des »Qualitätspakt Lehre« gaben die beiden Vorsitzenden der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK), Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan und Staatsministerin Doris Ahnen, gestern in Berlin bekannt.




Personalie: Dieter Timmermann wird Präsident des Deutschen Studentenwerks
Ehemaliger Rektor der Universität Bielefeld löst im Januar 2012 Rolf Dobischat ab - 68jähriger Bildungsökonom Timmermann war Vorsitzender der Expertenkommission »Finanzierung Lebenslangen Lernens«. Prof. Dr. Dieter Timmermann, von 2001 bis 2009 Rektor der Universität Bielefeld, ist zum neuen Präsidenten des Deutschen Studentenwerks, des Verbands der 58 Studentenwerke in Deutschland, gewählt worden. Die Delegierten der Studentenwerke wählten den 68jährigen Bildungsökonomen Anfang Dezember auf ihrer Jahresversammlung in Berlin an die Spitze ihres Verbands. Er tritt das Amt im Januar 2012 an.




DQR: SPD will die Gleichwertigkeit von Berufsbildung und Abitur sichern
DQR dient dazu, »Gleichwertigkeiten und Unterschiede von Qualifikationen transparenter zu machen und die Durchlässigkeit zu unterstützen«. Die SPD-Fraktion möchte die Gleichwertigkeit von Berufsbildung und Abitur sichern. In einem Antrag fordert sie die Bundesregierung auf, gegenüber den Bundesländern darauf hinzuwirken, dass die allgemeine Hochschulreife und mindestens dreijährige duale Ausbildungen auf Niveau vier des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) eingeordnet werden.




Arbeitnehmerfreizügigkeit: Neue Potenziale werden bisher kaum genutzt
Der Großteil der deutschen Betriebe mit offenen Stellen sucht bislang kein Personal in den acht mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten. Die Zuwanderung aus den acht mittel- und osteuropäischen EU-Beitrittsländern, für die seit dem 1. Mai die uneingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt, ist nur sehr moderat gestiegen. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Für das Jahr 2011 erwarten die Forscher, dass die Zahl der Personen aus den acht mittel- und osteuropäischen Beitrittsländern in Deutschland insgesamt um maximal 60.000 zunimmt. Die meisten Betriebe halten die neuen Rekrutierungsmöglichkeiten bislang für wenig relevant bei ihrer Personalsuche.




Bologna: Hochschulabschlüsse nahezu vollständig auf Bachelor und Master umgestellt
HRK veröffentlicht neueste statistische Daten. In Deutschland ist die gestufte Studienstruktur mit Bachelor und Master weitgehend Normalität geworden: 85 Prozent aller Studiengänge an deutschen Hochschulen führen zu den Abschlüssen Bachelor oder Master. Dies geht aus einer aktuellen Statistik der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zu Bachelor- und Masterstudiengängen hervor. Die Zahlen basieren auf den Angaben der Hochschulen im HRK-Hochschulkompass sowie Daten des Statistischen Bundesamtes.




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